Trier ist eine attraktive Stadt, die für immer mehr Menschen zur Heimat wird. Den Zuzug wollen wir weiter fördern, indem wir ausreichend Wohnungen und Wohnbaureserven zur Verfügung stellen. Außerdem müssen die 700 städtischen Wohnungen dringend saniert werden. Denn anständige Wohnverhältnisse sind Voraussetzung für ein menschenwürdiges Leben. Wir brauchen in Trier insgesamt mehr öffentlichen und privaten Wohnungsbau.

Die SPD setzt sich demnach für den Ausbau des sozialen Wohnungsbaus, für die in Trier aktiven Wohnungsunternehmen und die Kooperation zwischen den Akteuren aus Land, Stadt und Wirtschaft ein. Der Bedarf spezieller Zielgruppen (z.B. Einkommensschwächere, Familien, Alleinerziehende, junge Menschen) und das alters- und behindertengerechte Wohnen sind zu berücksichtigen.

Soziale Stadtentwicklung ist für uns eine ressortübergreifende Strategie, die wir im „Bündnis für Soziale Stadtentwicklung Rheinland-Pfalz“ und durch das Quartiersmanagement fortzusetzen werden. Durch unsere soziale Wohnungspolitik und Stadtentwicklung leisten wir einen wichtigen Beitrag zur aktiven Armutsbekämpfung und Förderung der Lebensqualität.

Die Trierer SPD setzt sich vor allem für diese wohnungspolitischen Ziele ein:

  • 2 000 neue Wohnungen durch Innenstadtverdichtung, durch Konversionsflächen, durch Neubaugebiete
  • Sanierung der 700 städtischen Wohnungen
  • ein neuer Flächennutzungsplan, der ausreichende Reserven für den Wohnbau der nächsten 20 Jahren ausweist
  • Neustrukturierung des Wohnungsamtes
  • Einrichtung einer „Leitstelle Wohnen“
  • Förderung alters- und generationsgerechter Wohnformen
  • Kooperationsförderung durch eine regelmäßige Wohnungsmarktkonferenz und das „Bündnis für bezahlbares Wohnen“
  • Eine soziale Stadtentwicklung durch Quartiersmanagement und Sozialarbeit