Die SPD tritt an, den Mobilitätsinteressen aller der in Trier lebenden Menschen gerecht zu werden. Als Leitziele gelten, die Erreichbarkeit Triers zu gewährleisten und zu verbessern, die innerstädtische Mobilität umwelt- und sozialverträglich zu gestalten sowie den Anteil des Umweltverbundes (Bus & Bahn, Radverkehr, Fußverkehr) am Gesamtverkehrsaufkommen der Stadt weiter zu erhöhen. Die konsequente Umsetzung des beschlossenen Mobilitätskonzeptes 2025 ist für die SPD eines der vordringlichsten verkehrspolitischen Ziele.

Kurz- und mittelfristig brauchen wir eine weitere Optimierung des Liniennetzes im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Die Taktverdichtungen und Verbesserungen vieler Haltestellen, hierzu gehört auch die Sanierung des Hauptbahnhofes, sollen ebenso die Nutzerfreundlichkeit erhöhen wie aktuellere Fahrgastinformationen. Die innerstädtische ÖPNV-Feinerschließung durch Kleinbusse und die Realisierung der Regionalbahnhaltepunkte auf Haupt- und Weststrecke sollen den Umstieg vom individuellen Personenverkehr auf den ÖPNV weiter erleichtern helfen. An der Einführung der Kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung werden wir aus Gründen der Verkehrssicherheit, hier besonders in den Wohngebieten, vor Kitas und Schulen, weiterhin festhalten. Die Umsetzung der beschlossenen Projekte Loebstraße, des neuen Tangentenringes und die Planung des Wasserwegdurchbruchs müssen vorangetrieben werden.

Die Trierer SPD setzt sich vor allem für diese mobilitätspolitischen Ziele ein:

  • Keine Abkoppelung Triers vom Fernverkehr
  • Bau von Regionalbahnhaltepunkten
  • Bau einer Querung zwischen Hauptbahnhof und Trier Ost und Radstationen am HBF
  • Optimierung des Radwege- und Busliniennetzes samt Anbindung an Luxemburg
  • Realisierung der Moselstege für den Rad- und Fußverkehr
  • Einführung von kommunalen Geschwindigkeitsmessungen
  • Stressfreies Parken durch Ausweisung von Anwohnerparkzonen und Park & Ride
  • Vervollständigung des Tangentenrings: Aulstraße, Aulbrücke, Moselbahngelände
  • Planung und Bau des Wasserwegdurchbruchs und der Nordbrücke zur Entlastung der westlichen Stadtteile