Weit über 200 Stolpersteine sind inzwischen auf den Straßen Triers verlegt. Sie erinnern an Menschen, die von den Nationalsozialisten willkürlich verfolgt, vertrieben und ermordet wurden. Traditionell werden die Stolpersteine im November aufpoliert, um an ebendiese Mitbürger:innen zu erinnern. Neben der zentralen Gedenkveranstaltung mit Kranzniederlegung an der Stele der ehemaligen Synagoge in der Zuckerbergstraße, mit der an die Novemberpogrome 1938 erinnert wird, gibt es auch viele Beispiele zivilgesellschaftlichen Engagements, wie z.B. die „grenzenlos gedenken“- Veranstaltung im Oktober, die unter Beteiligung des HGT und MPG dieses Jahr besonders der ersten deportierten Jugendlichen gedachte. Um diese und weitere Projekte der Zivilgesellschaft zu unterstützen, wurde durch Antrag der demokratischen Fraktionen im letzten Jahr beschlossen, diese wertvolle Arbeit mit jährlich 10.000 Euro zu unterstützen. Projekte der zivilgesellschaftlichen Gedenkarbeit sowie der politischen und historischen Bildung werden damit gefördert.

Julia Bengart, SPD-Fraktion

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