Das Exhaus gehört zur Identität in Trier und wir wollen es sanieren. Das Engagement unterschiedlicher Gruppen und Menschen bestätigt unseren politischen Wunsch. Die laut Verwaltung rechtliche Unzulässigkeit des angestrebten Bürgerbegehrens beeinflusst dies nicht. Eine simple Beantwortung mit Ja oder Nein über ein Bürgerbegehren erscheint ohnehin aufgrund der vielen unterschiedlichen, teils konkurrierenden Ziele schwer möglich. Die Jugend- und Kulturarbeit braucht stabile Strukturen. Wir halten es daher weiter für richtig, die Umsetzung des Schießgrabens konsequent zu forcieren und gleichzeitig die begonnenen Prozesse für eine Sanierung des Exhauskomplexes in der Zurmainerstraße voranzutreiben. Hierfür braucht es eine Lösung, die umsetzbar wie finanzierbar ist und damit im besten Sinne nachhaltig. Folgende Schritte sind nun für uns zielführend für die Jugend- und Kulturarbeit in der Stadt: primär wollen wir die Bauverwaltung weiter bei der dringend benötigten Umsetzung des Schießgrabens bestärken. Der Stadtrat hat hierfür bereits Mittel wie Beschlüsse gefasst. Für den Exhauskomplex geht es nun primär um die Klärung von Nutzungskonzept und möglichen Modellen der Umsetzung. Der bereits eingerichtete Arbeitskreis sollte sich dem nun widmen. Das Exhaus muss saniert werden und verdient eine gemeinnützige Nutzung für die Zukunft.

Julia Bengart, Sprecherin für Jugend

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