Seit Jahren setzt sich die SPD-Fraktion dafür ein, stadtteilorientierte Sozialarbeit in Trier sukzessive weiter auszubauen. Für uns ist das ein wichtiges präventives Instrument, um spezifische soziale Problemlagen in den Quar-tieren zu beheben und benachteiligte Stadtgebiete bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Ziel dabei ist die konkrete Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld, die Erweiterung ihrer gesellschaftlichen Teilhabechancen und letztendlich die Schaffung von mehr Chancengerechtigkeit.

Erfahrungen u. a. aus Trier-West und -Nord zeigen sehr deutlich, dass diese Investition sich rechnet und mittelfristig sogar dazu beitragen kann, Ausgaben bei den Pflichtleistungen in der Jugend- und Sozialhilfe einzusparen und so den Sozialhaushalt zu entlasten.

Darum hatte unsere Fraktion schon im Oktober 2020 den Antrag gestellt, eine solche Gemeinwesenarbeitsstelle auch in Mariahof einzurichten, um die bisher ausschließlich ehrenamtliche Arbeit rund um den Stadtteiltreff langfristig abzusichern. Leider fand unser Antrag damals noch keine Mehrheit.

Als in den Haushaltsberatungen drei Monate später neben unserer Fraktion auch der Ortsbeirat und die CDU-Fraktion ähnliche Anträge einbrachten, war der Weg für die Einrichtung dieser Stelle in Mariahof geebnet.

Den Vorschlag der Verwaltung, ab Juli 2021 den Caritasverband mit dieser Aufgabe zu betrauen, der dann ab Januar 2022 mit weiteren Stellenanteilen die ebenso sinnvolle Stadteilarbeit in Alt-Kürenz übernehmen könnte, begrüßen wir außerordentlich und wünschen allen Beteiligten viel Erfolg bei der Umsetzung!

Monika Berger, sozialpolitische Sprecherin

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