Die aktuelle Pandemiekrise hatte und hat schwerwiegende Folgen für das tägliche Leben von uns allen. Zeiten der Quarantäne, der Reduzierung von Orten und Möglichkeiten zur Geselligkeit betreffen die gesamte Bevölkerung, Eingeborene oder Zugewanderte. Gerade in diesem Kontext haben Maßnahmen zur Unterstützung der Integration der Migrantenbevölkerung eine noch tiefgreifendere Bedeutung: Neben Maßnahmen der sprachlichen und beruflichen Ausbildung sind es gerade persönliche Kontakte, die der durch COVID 19 verursachten erzwungenen Isolation entgegenwirken.

Und hier wird das Engagement der vielen Ehrenämtler, die in ihrer Freizeit an Projekte wie Flüchtlingsbegleiter und Integrationslotsen teilnehmen, am bemerkenswertesten. Die SPD-Fraktion hat dieses Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Trier, der Ehrenamtsagentur und dem Diakonischen Werk stets unterstützt und unterstützt es weiterhin. Weil es viel mehr als ein einfaches Projekt ist, das die Integration von Migranten mit Fluchtgeschichte unterstützt: Es ist auch Hilfe zur Selbsthilfe – ein Schritt weiter auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft,  in der die eingebrachten Fähigkeiten zum eigenen Vorteil und dem der Aufnahmegesellschaft eingesetzt werden können.

Für die SPD Fraktion spielen Maßnahmen zur Unterstützung der Integration der Migrantenbevölkerung eine grundlegende Rolle bei der Erreichung nicht nur der Ziele des Aktionsplans Entwicklungspolitik, sondern auch der Agenda 2030: Wir werden uns heute wie gestern und morgen weiterhin für eine Gesellschaft der kulturellen Vielfalt in Trier einsetzen.

Dr. Maria de Jesus Duran Kremer, Sprecherin für Migration und Integration

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