Der ehemalige UN-Generalsekretär Ban Ki-moon formulierte bereits 2015: “Städte sind DIE Orte, an denen der Kampf für nachhaltige Entwicklung gewonnen oder verloren wird.” Die globalen Klima- und Entwicklungsziele, auf die sich die Staatengemeinschaft mit der Agenda 2030 und dem Pariser Klimaabkommen geeinigt hat, können nur gemeinsam mit den Städten erreicht werden.

Auch eine Klimastadt Trier muss ganze Bündel von Maßnahmen ergreifen, um den globalen Herausforderungen zu begegnen und den Kohlendioxid-Ausstoß pro Kopf zu senken. Flächensparende, kompakte Stadtstrukturen, emissionsarme Verkehre, energieeffiziente Gebäude und eine fortschrittliche Abfallbewirtschaftung sind unumgänglich zur Erreichung der Klimaziele.

In Trier sehen wir bereits in vielen Projekten zielführende Ansätze von nachhaltig gedecktem Energiebedarf, Recycling und nachhaltigem Umgang mit klimasensitiven Ökosystemen. Gleichzeitig spüren wir spätestens seit den zuletzt zunehmend warmen und trockenen Jahren, dass weiter intensivierte Klimaanpassungsmaßnahmen in unserer Stadt dringend erforderlich sind.

Unserer Überzeugung nach müssen diese konkreten Anpassungsmaßnahmen sinnvollerweise in eine Strategie eingebettet werden. Eine entsprechende Vorlage, die eine Priorisierung der Maßnahmen und eine stringente Strategie für Trier ermöglicht, hat die SPD-Fraktion von der Stadtverwaltung eingefordert. Wir werden diesen Prozess im Dialog mit Verwaltung, relevanten Institutionen und Bürgerinnen und Bürger vorantreiben.

Sabine Mock, Sprecherin für Entwicklung und Nachhaltigkeit

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