Vor über zwei Jahren hatten wir als SPD-Fraktion den Antrag gestellt – und nun ist es endlich soweit: Seit dem 01. Juni 2020 gibt es die Solidarkarte in Trier, die Menschen und Familien mit geringem Einkommen mehr gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht.  

Bereits bis zum 29.05. hatten über 9.000 Berechtigte in Trier ihre Solidarkarte von der Stadtverwaltung oder dem Jobcenter Trier zugeschickt bekommen – und sich nach vielfältigen Rückmeldungen – sehr gefreut.

Mit den zunehmenden Lockerungen nach dem Shutdown durch die Corona-Pandemie, die insbesondere Familien oft sehr viel abverlangt und nicht selten zu zusätzlichen finanziellen Engpässen geführt hat, können sie nun von vielfältigen Ermäßigungen profitieren.

Mit der Karte können sie z. B. folgende Angebote zu ermäßigten Preisen nutzen: die beiden Freibäder, das Stadtbad (SWT), das Theater, verschiedene Veranstaltungen in der TUFA, in der Arena (MVG), im Brunnenhof (TTM), Kino im broadway Filmtheater, das Stadtmuseum, Stadtarchiv, die Stadtbücherei und Stadtbibliothek, die Bildungsangebote der Volkshochschule, Stadtführungen etc.

Auch viele Sportvereine bieten ermäßigte oder kostenlose Mitgliedschaften  für die Karten-inhaberinnen und -inhaber an.

Das Angebot soll sukzessive weiter ausgebaut werden. Sehr gerne können sich weitere private Anbieter von Freizeitangeboten der Karte anschließen.

In einem nächsten Schritt möchten wir zudem das Thema der Ermäßigungen für den ÖPNV angehen. Wir bleiben dran – für mehr Solidarität und Teilhabe in Trier.

Monika Berger

Sozialpolitische Sprecherin

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