Ab dem Wintersemester 2020/2021 können bis zu 30 Studierende der Universitätsmedizin Mainz das 10. Fachsemester und anschließend ihr Praktisches Jahr an den Trierer Krankenhäusern Barmherzige Brüder und Mutterhaus absolvieren. Der Kooperationsvertrag zwischen den Krankenhäusern und der Universitätsmedizin Mainz wurde heute unterzeichnet.

„Diese Unterschrift ist ein riesiger Gewinn für Trier“, freut sich der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD). „Das Profil der Stadt Trier als Hochschulstandort wird geschärft und gleichzeitig sichern sich die Krankenhäuser ihren personellen Nachwuchs auf höchstem Niveau. Durch die frühe Verankerung der Studierenden in der Region können diese auch leichter zu einem Verbleib überzeugt werden, als dies im Wettbewerb der Regionen um Ärztinnen und Ärzte im späteren Berufsleben aktuell der Fall ist.“

Der abgeschlossene Vertrag sieht vor, dass bis zu 30 Studierende im 10. Fachsemester an den Krankenhäusern studieren und das anschließende Praktische Jahr ebenfalls an diesen absolvieren. Neben Regelungen zum Lehrpersonal, Schaffung einer Verwaltungseinheit vor Ort, digitaler Lehr- und Lernformen sowie Verfügbarkeit von Fachliteratur stehen mittels einer Kooperation mit den Vereinigten Hospitien für die Studierenden in unmittelbarer Nähe zu den Krankenhäusern Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung. Darüber hinaus erhalten die Studierenden ein Semesterticket und können somit die Leistungen des Studierendenwerks Trier in Anspruch nehmen. Darunter u. a. die Mensa und kulturelle Angebote wie das DiMiDo-Ticket.

„Dieses Gesamtpaket, das den Studierenden und den Bürgerinnen und Bürgern Triers zugutekommt, macht den Medzincampus Trier für Studierende hochattraktiv und zugleich wird die ärztliche Versorgung in der Stadt nachhaltig sichergestellt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten, vor allem der Ministerpräsidentin, dem zuständigen Wissenschaftsministerium und den beiden Trierer Krankenhäusern, und werde mich auch weiterhin sehr gerne als Abgeordneter für den Erfolg dieses Konzeptes einsetzen“, erläutert Teuber.

Bis zum Jahr 2025 stellt die Landesregierung aufwachsend bis zu 8 Millionen Euro jährlich zur Verfügung für die Umsetzung des Konzepts. Knapp 1,9 Millionen Euro werden bereits im laufenden Haushaltsjahr 2020 dem Projekt zur Verfügung gestellt.

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