Bereits im Juni 2016 hat die SPD den Antrag für einen autofreien Sonntag in Teilen der Innenstadt als Raderlebnistag gestellt. Teile des Alleenrings und der Innenstadt sollten an einem Sonntag für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Da alle übrigen Fraktionen im Rat großen Diskussionsbedarf sahen, wurde unser Antrag in den Dezernatsausschuss IV verwiesen. Von dort wurde er in den „Arbeitskreis Radverkehr“ auf das Abstellgleis geschoben. Seitdem schlummerte unsere Idee im Dornröschenschlaf.

Raderlebnistag

Wir freuen uns, dass wir nun Grüne und Linke als neue Unterstützer*innen gewinnen konnten. Heute – nach dem Ausruf des Klimanotstands – kann es Teilen der damaligen Blockierer*innen bei der Umsetzung nicht schnell genug gehen.

Im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche soll der Raderlebnistag am Sonntag am 20. September stattfinden. Die Trier-Tourismus und -Marketing GmbH soll gemeinsam mit dem Baudezernat die Federführung übernehmen.

1 Tag kostenfrei Busfahren

Auf Antrag der SPD wird ebenfalls an einem Tag in derselben Woche der städtische Busverkehr kostenfrei angeboten.

Der Stadtrat hat auch auf unsere Anregung hin die Verwaltung beauftragt, die Park & Ride-Situation im Stadtgebiet zu untersuchen. Dabei soll auch geprüft werden, ob neue Plätze ausgewiesen werden. Mit diesen Aktionen schaffen wir Anreize, Rad- und Busfahren stärker in unsere Stadtgesellschaft zu verankern.

Andreas Schleimer

Sprecher für Mobilität

2 Kommentare zu “Raderlebnistag und kostenfreies Busfahren

Ole Seidel

Lieber Markus,

die Darstellung hier finde ich gelinde sehr interessant.

2020 sind Bündnis 90/Die Grünen (in Person Bernhard Hügle) mit einem Vorschlag für einen gemeinsamen Antrag auf einen Tag autofreie Innenstadt auf Euch zugegangen und es hat Monate gedauert, bis Ihr Euch beraten habt und Euch dem Antrag angeschlossen habt.

Es nun so darzustellen “dass wir nun Grüne und Linke als neue Unterstützer*innen gewinnen konnten” verdreht den Sachverhalt und ist kein guter politischer Stil.

Beste Grüße,

Ole Seidel

Andreas Schleimer

Lieber Ole,
in den ersten Gesprächen zu unserem gemeinsamen Antrag habe ich auf unseren Ursprungsantrag aus 2016 verwiesen. Dieser war konkreter und weitreichender als der “grüne” Entwurf im Dezember.
Gemäß Sitzungsprotokoll hat die grüne Fraktion den Ursprungsantrag so bewertet: “Grundsätzlich unterstütze die Fraktion den Antrag. Man sei überrascht gewesen, dass direkt eine Konzeption erarbeitet werden solle. Man sehe noch größeren Diskussionsbedarf über die Ausgestaltung und die Art und Weise eines solchen Antrages.”
Die Initiative für einen gemeinsamen Antrag kam dieses Mal von den Grünen. Das habe ich im Stadtrat auch klar gesagt. Es bleibt im Ursprung aber eine SPD-Idee aus 2016, zu der wir mit Grünen und Linken neue Unterstützer*innen und dieses Mal auch eine Mehrheit im Stadtrat gewonnen haben.
Beste Grüße
Andreas Schleimer

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