Endlich ist es soweit! Im März 2018 hatte unsere Fraktion den Antrag gestellt, sie einzuführen und damit den Prozess in Gang gesetzt.
Eine Arbeitsgruppe aus Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltung und Fraktionen hat in mehreren sehr konstruktiven Treffen ein Konzept für die Umsetzung erarbeitet. Die Zeichen stehen darum gut, dass sie in der Dezembersitzung des Stadtrates mit breitem Konsens beschlossen und Anfang 2020 eingeführt wird.
Die Solidarkarte ermöglicht Menschen und Familien mit geringem Einkommen eine bessere gesellschaftliche Teilhabe in Trier. Mit dieser Karte können sie zukünftig zu ermäßigten Preisen Schwimmbäder, Museen, Theatervorstellungen, kulturelle und Sportveranstaltungen etc. besuchen. Das Angebot soll zudem sukzessive weiter ausgebaut werden. Unser Ziel ist es, mittelfristig auch den ÖPNV mit einzubeziehen.
Die personalisierten Karten werden automatisch mit den Leistungsbescheiden der Jobcenter, des Sozial- und Wohnungsamtes etc. versandt oder können formlos beantragt werden. Die Einführung wird in einer Testphase ausgewertet und bei Bewährung fortgeführt. Wir hoffen nun, dass viele Menschen sie in Anspruch nehmen und von ihr profitieren werden.
Unsere SPD-Fraktion ist sehr froh, auf diesem Wege auch vor Ort in Trier etwas dazu beitragen zu können, die negativen Folgen von Armut etwas abzumildern und Menschen, die sich zunehmend abgehängt und aus-geschlossen fühlen, in die Mitte unseres Gemeinwesens zurückzuholen.

Monika Berger
Sozialpolitische Sprecherin

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