Die Verkehrssituation auf dem Tarforster Plateau spitzt sich zu. Zu wenig ÖPNV und zu wenig Parkplätze. Jetzt muss gehandelt werden. Der Petrisbergaufstieg könnte dazu einen Beitrag leisten.
Bereits in den 1970er Jahren war es das Ziel, dem ÖPNV eine vom Straßenverkehr unabhängige Verbindung zwischen Talstadt und Tarforster Höhe zu geben. In einem Workshop, der 1997 im Vorfeld der anstehenden Konversion stattfand, kamen renommierte Städteplaner aus ganz Deutschland zu dem eindeutigen Ergebnis: Eine nachhaltige Entwicklung des Petrisberges sowie eine Entlastung von Kürenz und Olewig sind nur mit einer direkten, leistungsstarken und schnellen ÖPNV-Anbindung zu erreichen.
In den Folgejahren wurden Studien und stan-dardisierte Bewertungen der verschiedenen Trassenführungen, die grundsätzlich die Machbarkeit des Aufstiegs zum Ergebnis hatten, erstellt. Zum damaligen Zeitpunkt erfüllte das Projekt leider nicht die Rahmenbedingungen für eine Förderung.
Der Stadtrat sprach sich dennoch dafür aus, die Trassenvarianten weiterhin als Option offenzuhalten und zu sichern.
Die Rahmenbedingungen haben sich zwischenzeitlich geändert: Es gibt neue Fördertöpfe mit erheblichen Mitteln pro ÖPNV und Klimaschutz. Deshalb hat die SPD die Initiative ergriffen und wird mit weiteren Fraktionen in der kommenden Stadtratssitzung den Antrag stellen, die Untersuchungen zum Projekt „Petrisbergaufstieg“ wieder aufzunehmen. Verkehrsmittel und Trassenführung sollen sich aus der Untersuchung ergeben.

Rainer Lehnart, stellvertr. Fraktionsvorsitzender

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