Genau vor 100 Jahren am 23. November 1919 waren die Trierinnen und Trierer zum ersten Mal aufgerufen in freier, gleicher Wahl ihren Stadtrat zu wählen. Der Erste Weltkrieg hatte die Monarchie weggefegt und damit auch das Preußische Dreiklassenwahlrecht. Es hatte über 25 Jahre verhindert, dass die Sozialdemokratie in den Stadtrat vertreten war.
Doch 1919 war es so weit. Die SPD konnte mit 26,4 % in den ersten demokratischen Stadtrat Triers einziehen. Es waren zwölf Männer und eine Frau, die Näherin Katharina Mumm. Darunter Philipp Loosen und Gottlieb Reese, die später auch als Beigeordnete Verantwortung für ihre Heimatstadt übernahmen.
Seit 100 Jahren streitet die SPD-Fraktion im Trierer Stadtrat für Freiheit, Gleichheit und Solidarität und ist noch immer jung, engagiert und sachlich orientiert. Denn: Trier zählt!

Markus Nöhl
Parlamentarischer Geschäftsführer

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