Trier ist eine attraktive Stadt und immer mehr Menschen möchten hier ein Zuhause finden. Gleichzeitig ist der Wohnungsmarkt weiterhin angespannt und die Kauf- und Mietpreise für Wohnraum steigen seit Jahren.

Guter Wohnraum darf aber kein Luxus sein! Darum kämpfen wir als SPD-Fraktion seit Jahren dafür, dass Wohnen in Trier wieder für alle bezahlbar wird.

Wir bleiben dran, damit die neue städtische Wohnungsbaugesellschaft spätestens 2020 an den Start geht.

Schon im August 2018 hatten wir einen Antrag im Stadtrat gestellt, dass bei Neubauten im Geschosswohnungsbau die Quote an geförderten Mietwohnungen von aktuell 25% auf 33% erhöht wird. Leider fand unser Antrag keine Mehrheit. Eine anschließende Anhörung, an dem die meisten Trierer Wohnungsbaugesellschaften teilnahmen, hat uns aber darin bestätigt, dass unsere Forderung – insbesondere auch aufgrund der hohen Fördersätze des Landes – realistisch und umsetzbar ist.

Um also rechtzeitig vor der Entwicklung neuer Baugebiete Klarheit zu schaffen, werden wir in der ersten Arbeitssitzung des Rates im September erneut eine Erhöhung dieser Quote auf 33% beantragen. Denn wir müssen jetzt die Weichen dafür stellen, dass zukünftig zumindest in Baugebieten mit städtischem Einfluss die Mietpreise bei mindestens einem Drittel der Wohnung 7€/qm nicht übersteigen. Aufgrund der neuen Zusammensetzung des Rates erhoffen wir uns nun mehr Unterstützung für ein konsequenteres Vorgehen im Sinne von bezahlbarem Wohnen in Trier.

Monika Berger

Sozialpolitische Sprecherin

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