In der kommenden Stadtratssitzung am 19. Juni wird die SPD-Fraktion einen Antrag fu?r eine Rekommunalisierung der Stadtwerke Trier (SWT) einbringen. Dem Antrag nach soll Oberbu?rgermeister Wolfram Leibe pru?fen, inwieweit die anstehende Fusion der Innogy mit E.on eine rechtliche Mo?glichkeit bietet, den kommunalen Gesellschaftsanteil der SWT zu erho?hen und die regionalen Versorgungsnetze nach dem Vorbild der KNE wieder zu rekommunalisieren.

„Aus unserer Sicht kann die neue Gesellschaftsform zwischen RWE und E.on, bei der sich zwei Riesen zusammentun, nur eine schwierigere Entscheidungsfindung im Sinne einer starken Region und zukunftsgewandten energiepolitischen Ausrichtung bedeuten“, so begru?ndet der Fraktionsvorsitzende Sven Teuber, MdL, die Initiative der SPD.

Die SPD-Fraktion erga?nzt in ihrer Begru?ndung, dass ein Bezug zur Region, wie ihn die RWE bzw. Innogy heute noch pflegen, immer schwieriger umsetzbar wird, je weiter sich große Konzerne entfernen und in Unkenntlichkeit aufteilen. „Die SWT du?rfen hier mit ihren hunderten MitarbeiterInnen und tausenden KundInnen der Region nicht einem stetigen Verschiebebahnhof und einer unsicheren Zukunft eines Anteilseigners zum Opfer fallen“, erga?nzt Teuber.

Die wirtschaftliche Sta?rke und Geschlossenheit der SWT bei hoher Produktivita?t haben dazu beigetragen, dass Millionen investiert werden konnten und heute knapp 40% der sta?dtischen Stromversorgung aus erneuerbaren Energien bilanziell gedeckt werden. Dieser Weg und die Erfolgsprojekte wie KNE (KommunaleNetzeEifel) brauchen Stabilita?t.

Trier, 08. Juni 2018

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