Die SPD Landtagsabgeordneten aus der Region Trier wenden sich in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und fordern diesen auf, sich für eine Fernverkehrsanbindung der Stadt Trier deutlich vor 2030 einzusetzen.

Wie der Trierer Landtagsabgeordnete Sven Teuber (SPD) mitteilt, hat sich Teuber gemeinsam mit seinen SPD Amtskollegen und Amtskolleginnen Astrid Schmitt (Vulkaneifel), Ingeborg Sahler-Fesel (Schweich), Bettina Brück (Bernkastel-Kues), Nico Steinbach (Bitburg-Prüm) und Lothar Rommelfanger (Konz / Saarburg) in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gewandt und diesen aufgefordert seinen Einfluss bei der Deutschen Bahn AG gelten zu machen und sich für eine baldige Fernverkehrsanbindung der Region Trier an die Großstädte des In- und Auslandes einzusetzen.

Die Abgeordneten weisen in ihrem Brief an Scheuer auf die Daseinsvorsorge der Deutschen Bahn hin: „Für uns erfüllt die Bahn vorrangig eine gesellschaftliche Funktion. Sie sollte die flächendeckende Mobilität ermöglichen und die Gewinnmaximierung nicht mehr als wichtigstes Unternehmensziel ansehen.“
„Auch im Koalitionsvertrag haben CDU/CSU und SPD gemeinsam das politische Ziel formuliert, die Zahl der Zugreisenden bis 2030 zu verdoppeln und alle größeren Städte wieder an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn anzubinden. Dabei soll weniger die Wirtschaftlichkeit, sondern mehr die Daseinsvorsorge im Fokus der Deutschen Bahn AG stehen.“, so die Abgeordneten weiter.

Die Abgeordneten begründen ihr Anliegen mit der wachsenden Bedeutung der Region Trier im In- und Ausland. „Die gesamte Region lebt täglich von einer hohen Bereitschaft zur Mobilität und einem grenzüberschreitenden Austausch. Darüber hinaus wird die Großstadt Trier mit über 110.000 Einwohnern und die gesamte Region jährlich von Millionen Touristen aus ganz Europa besucht und ist für ihren kulturellen Reichtum, ihre neun Weltkulturerbestätten und den längst europaweit bedeutsamen Ausstellungen, wie die Konstantin, Nero oder die im Mai beginnende Karl-Marx Ausstellung europaweit bekannt und von hoher historischer Bedeutung, die über die Grenzen von Deutschland hinausgehe.“

Aufgrund des im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD gemeinsam formulierten
politischen Ziels, alle größeren Städte wieder an das Fernverkehrsnetz der
Deutschen Bahn anzubinden, erwarten die Abgeordneten, dass sich
Bundesverkehrsminister Scheuer für die BewohnerInnen der Region Trier und der
Stadt einsetzen wird.

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