Seit Jahren ist die Sporthallensituation in der Stadt Trier mehr als unbefriedigend für alle Sporttreibende. Dank verschiedener Bundes- und Landesförderungen zeichnete sich Licht am Ende des Tunnels ab.

Der Baubeginn für die Hallen in Feyen, West und Mäusheckerweg erfolgt noch in diesem Jahr. Das Investitionsvolumen für diese drei Ersatzneubauten liegt bei rund 20 Mio. Euro, inklusive notwendiger Abbrucharbeiten und Abschreibungen von vorhandenen Buchwerten.

Im Zusammenhang mit einem Schreiben des Sportbundes Rheinland bezüglich kostengünstigerer Alternativen für die Mäusheckerhalle, fragten wir im zuständigen Dezernatsausschuss nach:

Die Mehrkosten für diese Halle resultieren u.a. aus einer größeren Geschossfläche als im Bestand u.a. für die Hallentechnik.

Zusätzlich erfolgt der Bau auch nach den Inklusionsempfehlungen des Bundes zur Gewährleistung barrierefreien Sports. Die Barrierefreiheit begrüßen wir natürlich besonders, denn u.a. sollen auch unsere Rollstuhl-Basketballer die neue Halle nutzen.

Bei evtl. Vergleichen mit den Kosten von anderen Sporthallen, ist selbstverständlich auch die notwendige Nutzung durch den Schulsport zu berücksichtigen.

Für Turnhallen gibt es ein Mindestraumprogramm, Luxusausführungen sind nicht erstrebenswert. Die Planungen sollten sich dazwischen bewegen und sich vor allem an den Anforderungen von Schulen und Vereinen orientieren.

Die Sporttreibenden unserer Stadt benötigen dringend funktionstüchtige Hallen, angepasst an die finanzielle Situation der Stadt. Die weiteren Planungen und die Umsetzungen sollten jetzt weiter ohne Verzögerungen durchgeführt werden.

Carola Siemon & Marco Marzi

Schul- und sportpolitische Sprecher

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