Kultur und Kunst brauchen kreative Räume, um sich zu entfalten. Kulturschaffende benötigen entsprechende Ateliers und Proberäume, ihrer Arbeit nachzugehen. Aus diesem Grund beantragt die SPD-Fraktion im kommenden Stadtrat zu prüfen, ein Künstlerhaus als Zwischennutzung einer Konversionsliegenschaft in Trier zu verwirklichen.

Die Raumnot in Trier führt auch in der Kultur- und Kunstszene dazu, dass es immer schwieriger wird, adäquate Räumlichkeiten zu finanzierbaren Preisen zu finden. Die Stadt könnte, in dem sie ein Gebäude der Kunst und Kultur zur Verfügung stellt, hier eine Entlastung und einen neuen kreativen Ort schaffen, in welchem die Kulturschaffende ihrer Arbeit nachgehen, aber auch eine kreative und kooperative Atmosphäre finden, neue kulturelle Impulse für die Stadt zu entwickeln.

Die finanziellen Spielräume der Stadt sind jedoch begrenzt. Es sollte daher nach kostengünstigen Umsetzungsmöglichkeiten gesucht werden. Es bietet sich an, eine anstehende Konversionsliegenschaft zu nutzen, deren wirtschaftliche Entwicklung erst in mittel- und langfristiger Perspektive realistisch erscheint. Diese Liegenschaft könnte im Vorgriff der Kultur für einen längeren Zeitraum als klar definierte Zwischennutzung zur Verfügung stellt werden. Die Stadt vermietet den Kulturschaffenden die Räumlichkeiten zum Selbstkostenpreis.

Das Künstlerhaus als Zwischennutzung könnte somit zu einer großen Chance werden, den Kulturschaffenden günstigen, kreativen Raum auf Zeit zu ermöglichen und ein neues kreatives Zentrum für Trier zu schaffen.

Markus Nöhl, kulturpolitischer Sprecher

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